Warum sollten Pfarreien sich an diesen Formen der Kommunikation beteiligen? Ein Blick auf ein paar Zahlen und Fakten beispielsweise zu Facebook hilft, diese Frage sehr schnell und eindeutig zu beantworten. Über 25 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Facebook, über 50 Prozent von Ihnen loggen sich mehrmals täglich ein. Auf der Rangliste der wichtigsten Webseiten in Deutschland folgt Facebook direkt auf die Suchmaschine Google. Auf der anderen Seite besuchten beispielsweise 2014 im Durchschnitt nur noch 2,6 Millionen Menschen in Deutschland einen katholischen Gottesdienstdienst (bei 23,9 Millionen Katholiken). Die Gesamtzahl der Katholiken sinkt kontinuierlich und Jahr für Jahr. Wenn katholische Kirche also weiterhin eine Kirche mitten unter den Menschen sein möchte und Pfarrgemeinden gemäß ihres missionarischen Auftrags auf Öffnung ausgerichtet bleiben und insbesondere auch Nichtkatholiken mit ihrer Arbeit erreichen wollen, führt kein Weg daran vorbei, sich mit der Öffentlichkeitsarbeit dorthin zu begeben, wo die Menschen sich aufhalten – also auch in die Welt der Sozialen Medien.